DB: Kameras verhindern nichts

Es ist eigentlich bekannt, dass Videoüberwachung zur Prävention nicht viel bringt. Teilweise werden Täter dadurch sogar angesporen, weil sie wissen, dass die Überwachungsbilder früher oder später in der Zeitung landen. Und so gibt auch Hans-Hilmar Rischke, neuer DB-Sicherheitschef, gegenüber der Berliner Zeitung zu:

„Kameras können bevorstehende Straftaten nicht verhindern“, so Rischke. „Aufzeichnungstechnik kann aber dazu beitragen, dass Straftaten aufgeklärt und Straftäter dingfest gemacht werden.“

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Hinten rein?

Als ich die Tage in Wuppertal unterwegs war, dachte ich, die WSW seien von ihren PR-Beratern getrollt worden: Mit dem doppeldeutigen Spruch „Hinten rein?“ warb die WSW für den Fahrgastfluss. Flankiert waren die Plakate mit erschrockenen Gesichtsausdrücken wahlweise eines jungen Mannes, einer älten oder einer jungen Frau.

Bild der Hinten-rein-Kampagne

Plakat der Kampagne „Hinten rein?“ an der Haltestelle Wall/Museum

Das ist zwar schon witzig, doch gerade durch die Ereignisse am Kölner Hauptbahnhof darf man sich fragen, ob das jetzt so geschickt war. Und so kommt, wie es kommen musste: Nach Protesten im Internet hat die WSW jetzt zurückgerudert und die Plakate entfernt. Die Doppeldeutigkeit war wohl bewusst:
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