ÖPNV abschaffen!

Gestern im Hauptbahnhof Wuppertal:

Plakat von Die PARTEI mit dem Slogan ÖPNV abschaffen

Plakat von Die PARTEI mit dem Slogan „ÖPNV abschaffen!“

Auf der Website von Die PARTEI Radevormwald heißt es dazu:

ÖPNV abschaffen

Die Situation im Nahverkehr ist für alle Rader Bürger, die darauf angewiesen sind untragbar. Also fordern wir mehr Konsequenz: ÖPNV abschaffen!

Wenn ich mir so den Wuppertaler „Hauptbahnhof“ ansehe, muss ich sagen: Nicht nur in Radevormwald haben sie mit der untragbaren Situation absolut recht. Bei der Deutschen Bahn versteht man aber keinen Humor und somit war das Plakat bereits am Nachmittag wieder entfernt worden.

Das Plakat ist in größer auch bei czfotos.de zu sehen.

Stadtreinigung blockiert Busspur

Gefühlt alle zwei Tage findet in Wuppertal ein Großreinigungstag statt, bei dem alles, was der „Eigenbetrieb Straßenreinigung Wuppertal“ (kurz ESW) an Fahrzeugen und Mitarbeitern hat, auf der Straße unterwegs ist. Viel nützt es nicht, Wuppertal – insbesondere Elberfeld – ist gefühlt eine der dreckigsten Städte Deutschlands.

esw-wall

Eine Eigenart der ESW-Mitarbeiter ist es, ungeachtet der Vorschriften überall zu halten, wo man halten kann. Selbst am Wall hält der Wagen zum Entleeren der Müllbehälter mitten auf der Busspur – obwohl im Minutentakt Busse abfahren, die dadurch blockiert werden. Es gäbe zwar auch Haltemöglichkeiten vor und nach der Haltestelle, aber dann müsste der Mitarbeiter ja ein paar Meter mehr gehen.
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Bus: Einstieg vorne

„Hey! Sie in der grauen Jacke!“, dröhnt es durch den Bus. „Kommen Sie nach vorne!“

Ich habe es gewagt: Ich bin in der Mitte des Gelenkbusses eingestiegen. Ich Rebell. Habe ich mich doch damit gegen den sogenannten „Fahrgastfluss“ gewandt, der in vielen Städten mittlerweile wieder zum Alltag geworden ist. Wie schön war es früher, als man einfach überall in den Bus einsteigen konnte.

bus-einstieg-vorne
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