Hinten rein?

Als ich die Tage in Wuppertal unterwegs war, dachte ich, die WSW seien von ihren PR-Beratern getrollt worden: Mit dem doppeldeutigen Spruch „Hinten rein?“ warb die WSW für den Fahrgastfluss. Flankiert waren die Plakate mit erschrockenen Gesichtsausdrücken wahlweise eines jungen Mannes, einer älten oder einer jungen Frau.

Bild der Hinten-rein-Kampagne

Plakat der Kampagne „Hinten rein?“ an der Haltestelle Wall/Museum

Das ist zwar schon witzig, doch gerade durch die Ereignisse am Kölner Hauptbahnhof darf man sich fragen, ob das jetzt so geschickt war. Und so kommt, wie es kommen musste: Nach Protesten im Internet hat die WSW jetzt zurückgerudert und die Plakate entfernt. Die Doppeldeutigkeit war wohl bewusst:
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Bus: Einstieg vorne

„Hey! Sie in der grauen Jacke!“, dröhnt es durch den Bus. „Kommen Sie nach vorne!“

Ich habe es gewagt: Ich bin in der Mitte des Gelenkbusses eingestiegen. Ich Rebell. Habe ich mich doch damit gegen den sogenannten „Fahrgastfluss“ gewandt, der in vielen Städten mittlerweile wieder zum Alltag geworden ist. Wie schön war es früher, als man einfach überall in den Bus einsteigen konnte.

bus-einstieg-vorne
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