Erkrather Bussteige

Vor einem Monat ging durch die Presse, dass die Anzeigetafeln für die Busse (und am S-Bahnhof auch für die Bahn) in Erkrath ständig ausfallen. 266.368,60 Euro haben diese gekostet (15 % hat die Stadt bezahlt, der Rest aus Fördermitteln) – jetzt will die Stadt nochmal 10.000 Euro reinpumpen, damit die Tafeln auch tatsächlich die Abfahrtzeiten von Bus und Bahn anzeigen.

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Hinten rein?

Als ich die Tage in Wuppertal unterwegs war, dachte ich, die WSW seien von ihren PR-Beratern getrollt worden: Mit dem doppeldeutigen Spruch „Hinten rein?“ warb die WSW für den Fahrgastfluss. Flankiert waren die Plakate mit erschrockenen Gesichtsausdrücken wahlweise eines jungen Mannes, einer älten oder einer jungen Frau.

Bild der Hinten-rein-Kampagne

Plakat der Kampagne „Hinten rein?“ an der Haltestelle Wall/Museum

Das ist zwar schon witzig, doch gerade durch die Ereignisse am Kölner Hauptbahnhof darf man sich fragen, ob das jetzt so geschickt war. Und so kommt, wie es kommen musste: Nach Protesten im Internet hat die WSW jetzt zurückgerudert und die Plakate entfernt. Die Doppeldeutigkeit war wohl bewusst:
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Weihnachtsmann im (Gepäck-)Bus

Ein Lichterschlauch geht durch den Bus, überall stehen nur Einkaufstüten auf den Sitzplätzen und wer sitzt denn da eigentlich am Steuer?

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Richtig, der Weihnachtsmann – denn das ist kein gewöhnlicher Bus, sondern der „Gepäckbus“ der Rheinbahn. In zwei Linienbussen in der Düsseldorfer Innenstadt kann man an den vier Adventssamstagen (28.11., 05.12., 12.12., 19.12.) zwischen 10:00 und 21:15 Uhr seine Weihnachtseinkäufe abgeben und später wieder abholen. Sehr praktisch.

Die beiden Standorte:

  • Altstadt: Kasernenstraße am Carschhaus, Ecke Flinger Straße (Haltestelle „Heinrich-Heine-Allee“) – Google Maps | OpenStreetMap
  • Innenstadt: Schadowstraße am Schuhhaus Böhmer, in Höhe der Hausnummer 41 (Haltestelle „Jan-Wellem-Platz“) – Google Maps | OpenStreetMap

Stadtreinigung blockiert Busspur

Gefühlt alle zwei Tage findet in Wuppertal ein Großreinigungstag statt, bei dem alles, was der „Eigenbetrieb Straßenreinigung Wuppertal“ (kurz ESW) an Fahrzeugen und Mitarbeitern hat, auf der Straße unterwegs ist. Viel nützt es nicht, Wuppertal – insbesondere Elberfeld – ist gefühlt eine der dreckigsten Städte Deutschlands.

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Eine Eigenart der ESW-Mitarbeiter ist es, ungeachtet der Vorschriften überall zu halten, wo man halten kann. Selbst am Wall hält der Wagen zum Entleeren der Müllbehälter mitten auf der Busspur – obwohl im Minutentakt Busse abfahren, die dadurch blockiert werden. Es gäbe zwar auch Haltemöglichkeiten vor und nach der Haltestelle, aber dann müsste der Mitarbeiter ja ein paar Meter mehr gehen.
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Bus: Einstieg vorne

„Hey! Sie in der grauen Jacke!“, dröhnt es durch den Bus. „Kommen Sie nach vorne!“

Ich habe es gewagt: Ich bin in der Mitte des Gelenkbusses eingestiegen. Ich Rebell. Habe ich mich doch damit gegen den sogenannten „Fahrgastfluss“ gewandt, der in vielen Städten mittlerweile wieder zum Alltag geworden ist. Wie schön war es früher, als man einfach überall in den Bus einsteigen konnte.

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