DB: Kameras verhindern nichts

Es ist eigentlich bekannt, dass Videoüberwachung zur Prävention nicht viel bringt. Teilweise werden Täter dadurch sogar angesporen, weil sie wissen, dass die Überwachungsbilder früher oder später in der Zeitung landen. Und so gibt auch Hans-Hilmar Rischke, neuer DB-Sicherheitschef, gegenüber der Berliner Zeitung zu:

„Kameras können bevorstehende Straftaten nicht verhindern“, so Rischke. „Aufzeichnungstechnik kann aber dazu beitragen, dass Straftaten aufgeklärt und Straftäter dingfest gemacht werden.“


Dass dies gerade bei Gewalttaten den Opfern wenig hilft, ist klar. Aber so eine Kamera ist halt billiger als vermehrt Sicherheitspersonal patrouillieren zu lassen. Denn auch hier gibt Rischke zu:

„Präsenz ist erste Wahl, um Straftäter abzuschrecken“, sagte er.

Die Aufnahmen der DB-Kameras sollen nach 48 Stunden automatisch gelöscht werden und nur die Bundespolizei soll darauf Zugriff haben.

One thought on “DB: Kameras verhindern nichts

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.